Mittwoch, 06. Januar 2010 früh morgens auf kalter, glatter und verschneiter A5 geht’s ab zum Frankfurter Airport. Kaum in Istanbul gelandet weichen die niedrigen Temperaturen einer angenehmen Milde auf dem Rollfeld und einem total überhitzten Flughafengebäude. Turkish Airlines bringt uns dann mit nur einer Stunde Verspätung nach Dubai. Götti muss zwar am nächsten Tag arbeiten, steht aber trotzdem um 03.00 Uhr Ortszeit da und holt uns zusammen mit Fiana ab.

Nach einem Begrüßungssekt gab es einen kleinen Rundgang durch die Wohnung. Jürgen und Fiana sind daraufhin ins Bett gegangen und wir haben es dann gleich fertig gebracht uns auf dem Balkon auszuschließen. Da konnten nun die Aussicht ganz entspannt genießen.

 

Was haben wir denn alles gemacht, gesehen und erlebt im Morgenland, wo's die Anders seit längerer Zeit festhält? Naja, da der Götti Jürgen so fleißig ist, hatten wir einen äußerst durchstrukturierten Aufenthalt bei dem aber auch kein Wunsch offen blieb – wir wüssten nichts was wir noch hätten sehen wollen: Wir wissen wie es ist in der Wüste zu sein, dort Quad oder Geländewagen zu fahren, arabisch zu essen und auf dem höchsten Gebäude der Welt zu stehen. Die größte Mall, das größte Aquarium… alles ist überdimensional und weltrekordverdächtig.

Man kann sich auch mal im Winter – zumindest dort - eine schöne Bräune am Strand oder auf einem 500PS starken Motorboot holen. Bei den ganzen beeindruckenden Erlebnissen haben wir selbstverständlich auch nicht das alte Dubai vergessen. Sind dabei durch die Bastakia geschlendert, uns mit einem Böötchen für 1 Dirham (20 Cent) übersetzten lassen und uns von Händlern in den Suck’s in kleine Gässchen schicken lassen.

Wir haben gelernt, dass man nicht unbedingt Gast sein muss um in Luxushotels wie ein Gast bedient und behandelt zu werden – man muss nur so tun als sei man einer. Diesbezüglich sei auch erwähnt, dass die netten Herren welche die Eingänge von Bars und Clubs beaufsichtigen mitunter recht wenig Erfahrung haben mit Ausreden und Tricksereien um Altersgrenzen zu umgehen. Dubai ist im übrigen auch gar nicht so alkoholfrei wie man anfangs vielleicht dachte, womit wir bereits am ersten Abend gute Erfahrungen (am nächsten morgen schlechte) gemacht haben.

Zwischendurch haben wir uns dann auch am Strand erholt oder sind baden gegangen, während der leicht angeschlagene Jürgen immer wieder früh raus ist um zu arbeiten.

Das sportliche Programm kam natürlich auch nicht kurz. Haben dabei mal den Kraftraum unsicher gemacht, einen Strandkick unternommen, Frühjoggen  und uns von Tarak zeigen lassen wie man richtig Freistil schwimmt. You get the Point?

 Billige öffentliche Verkehrsmittel bringen einen auch wieder sicher nach Hause (wenn der Taxifahrer nicht gerade einnickt)…

Das ist nur der Anfang einer langen langen Liste was es über dieses Land zu berichten gibt – einfach beeindruckend und es ist es wirklich mal wert da gewesen zu sein!

 

Festzuhalten gilt auf jeden Fall, dass Jürgens und Fianas Gastfreundschaft praktisch grenzenlos war und man sich sofort wohl gefühlt hat. Dafür wollen wir uns auch nochmal ganz herzlich bedanken. Der Urlaub bei euch war einfach supergenial und wir danken Euch für all eure Mühen.

 

Da wir dann auch am Samstag, 16. Januar wieder mit Turkish Airlines gut nach Hause gekommen sind (Rückaklimatisierung – Istanbul: Rollfeld 2°C, Halle 25°C – Frankfurt 0°C) können wir auch diese Reiseroute empfehlen, sofern man Spielkarten für den Aufenthalt dabei hat.

 

Fit, Joel, Tobi

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