The Palm, Burj al Arab, Jumeirah, Mall of the Emirates – dies alles waren für uns Begriffe, die uns im Zusammenhang mit Dubai bekannt waren.... Und nun war es am 27.04.09 endlich soweit: Wir beide machten uns auf in die grosse weite Welt, um das ferne arabische Dubai zu erkunden und zu erleben...

 

Unser Emirates-Flug aus Zürich landete etwas früher als erwartet, was aber nichts daran änderte, dass wir quasi mitten in der Nacht ankamen, nämlich um 23.30 Uhr. Trotz der späten Ankunftszeit warteten Fiana und Jürgen bereits am Flughafen auf uns. Ja – die beiden hatten darauf bestanden, uns auch so spät nachts noch abzuholen J Die Freude war riesig gross!

 

Nach einer ca. 30-minütigen Fahrt zum Murjan Tower, in dem Fiana und Jürgen im 24. Stockwerk eine wunderschöne Wohnung haben, feierten wir unsere Ankunft mit einem Glas Sekt und fielen dann todmüde aber glücklich ins Bett.

 

Die vielen Tipps, die wir von Fiana und Jürgen bekamen, halfen uns bei der Auswahl unserer „Ausflugsziele“. Unseren ersten Tag hatten wir jedoch bereits im Voraus verplant: Die Dubai-Mall am Fuss des Burj Dubai gelegen, dem derzeit höchsten Turm der Welt, und ein Besuch im Nivea-Haus mit Kosmetikbehandlung stand auf unserem Programm.... WAHNSINN: Über 1.200 Geschäfte und alles was das Herz begehrt. Hätten unsere Füsse nicht irgendwann weh getan, hätten wir sicher noch weiter eingekauft.

 

Ein besonderes Highlight war der Souk Madinat Jumeirah, ein arabischer Markt direkt neben dem Burj al Arab gelegen. Der Souk hat ein traumhaftes Flair, besonders abends, und ausserdem viele gute Restaurants. Wir können besonders das „The Meat Company“ empfehlen – zum draussen sitzen ein absoluter Traum, direkt am Wasser gelegen und mit direktem Blick auf den Burj al Arab, der in der Dunkelheit in verschiedenen Farben angestrahlt ist, die ständig wechseln – ein fabelhaftes Schauspiel. Zudem war das Essen sehr empfehlenswert, dazu noch guter Wein und die Preise ganz ok.

 

Unbedingt anschauen sollte mal sich auch die Bastakyia, den erhaltenen alten Kern Dubais. Mit dem Taxi sind das von der Dubai Marina aus ca. 20 Minuten. Die Bastakyia liegt direkt am Creek, in der Nähe des Spice Souk und des Gold Souk. Im Bastakyia selbst findet man viele romantische Hinterhöfe und auch ein Briefmarken- und ein Münzmuseum. Das Münzmuseum stellt in acht (klimatisierten) Räumen die Entwicklung der arabischen Währungen dar und der Eintritt ist kostenlos. Im Spice Souk haben wir jede Menge Gewürze eingekauft – das ist wirklich empfehlenswert, da die Preise sehr günstig sind und alle Gewürze absolut frisch. Wir hatten zudem noch das Glück, dass wir einen netten Verkäufer gefunden haben, der gut Deutsch sprach – lustig ist das ja schon, ein deutsch-sprechender Araber mitten in Dubai J

 

Auf Empfehlung von Fiana und Jürgen haben wir uns auch – wie so viele schon vor uns – für eine Tour mit dem Dubai-Bus entschieden, allerdings für die Strandroute (blaue Route). Dadurch kamen wir dann auch auf „The Palm“ und zum neu eröffneten Hotel „Atlantis“ – ein wahrlich imposantes Gebäude!

 

In das Burj al Arab hinein zu kommen ist gar nicht so einfach – um nicht zu sagen unmöglich, sofern man dort nicht Gast ist. Wir beide hatten das Gefühl, dass es eines der best bewachten Gebäude der Welt ist. Aber rein wollten wir eben trotzdem.... Da aller Charme nicht half, haben wir uns dazu entschlossen, uns ganz offiziell im „Unterwasserrestaurant“ „Al Mahara“ zum Lunch anzumelden. Wir bekamen einen Tisch direkt neben dem Aquarium und machten die Bekanntschaft mit Mr. George. Nein – kein Kellner und auch nicht der Inhaber – nur ein grosser Fisch, dem man diesen Namen gab. Wir waren so fasziniert von den vielen bunten Fischen, dass wir sogar die nette Kellnerin nicht bemerkten und sie uns fragte. Did you fell in love with the fish?

 

Sowohl das Restaurant „Al Mahara“ als auch das Burj al Arab von Innen sind wirklich sehenswert, jedoch ist unsere einvernehmliche Meinung, dass eine Übernachtung im Burj al Arab nicht wirklich sein muss und wenn man es einmal gesehen hat, dann hat man auch alles gesehen...

 

Unseren letzten Abend verbrachten wir im Restaurant „Al Hadheerah“, das zum Hotel Bab al Shams Resort and Spa gehört und mitten in der Wüste liegt. Dies war neben dem Souk Madinat Jumeirah unser persönliches Highlight und wir würden es uneingeschränkt jedem empfehlen. Das Dinner besteht aus typisch arabischen Speisen, die in Buffetform angeboten und frisch zubereitet werden. Während des Essens finden arabische Tanzaufführungen statt. Weiterhin werden jede Menge typisch arabische Aktivitäten angeboten, wie Henna-Tattoos, Kamelreiten, ein lebendiger Falke etc.

 

Viel Spass hatten wir auch an den Abenden, an denen wir mit Fiana (Und Jürgen, sofern er nicht in Indien war) und ihren Freunden ausgegangen sind. Ganz besonders bezaubernd war unser „Absacker“ am 1. Abend in der „Rooftop Bar“ des Hotels „One & Only Mirage“ – man sitzt unter freiem Himmel und sieht die Sterne leuchten.

 

Obwohl die Temperaturen tagsüber immer zwischen 36 und 40 Grad und nachts um die 30 Grad betrugen, waren sie gut auszuhalten. Das Taxi fahren ist sehr  empfehlenswert. Man ist flexibel, kommt schnell von A nach B und die Preise sind – verglichen zu Deutschland – wirklich supergünstig!! Auch die Fahrer sind in der Regel sehr nett, sofern man nicht mit sandigen Füssen, nassem Bikini und Sonnencreme verklebt einsteigen will. Will man dann auch noch nur eine kurze Strecke fahren...oje...dann werden sie ganz schön grantig! Ausserdem – das ist ein Tipp für alle weiteren Gäste!- sollte man dem Taxifahrer ganz genau erklären, zu welchem Murjan Tower man gebracht werden möchte. Sonst ergeht es Euch so wie uns am 1. Tag, als wir an einem anderen Murjan Tower abgesetzt wurden und dann über eine Stunde zu Fuss suchen mussten, wo denn der richtige stand. Da wir am 1. Tag noch nicht so genau wussten, wie das Wohnhaus von Fiana und Jürgen überhaupt aussieht, war das eine ganz schön komplizierte und ermüdende Sache. Aber es war lustig und irgendwann kamen wir ja auch an.

 

Alles in allem hatten wir hatten eine super Zeit in Dubai. Es war ein Traum und wir können Euch, liebe Fiana und lieber Jürgen, nicht genug danken – für Eure Gastfreundschaft, die tollen Erlebnisse und Gespräche.

 

Alles Liebe

Cynthia & Sandra

 

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