Warum und wieso kommen wir nach Dubai? Wir sind keine Bänker und auch nicht aus der Hotel- oder Baubranche.
Es gibt nur einen Grund: Wegen Fiana und Jürgen. Aber der Reihe nach:
Anfahrt:
Abfahrt bei Regen in Bremen; mit dem Auto zum Flughafen Hannover (dort natürlich auch Regen). Längerer Zwischenstopp in München, haben uns den Stadtteil Freising angeschaut, eigentlich durchaus sehenswert .... aber bei Regen? Dann endlich in Dubai und ..... Regen! Aber Jürgen und Fiana waren am Flughafen und schon „schien für uns die Sonne“.
Dubai Programm:
Wir möchten nicht noch einmal wiederholen, was die Besucher vor uns schon so schön beschrieben haben: es trifft zu. In 6 Tagen haben wir nach unserem Motto (weniger ist oft mehr) ein Programm absolviert, was sich auch im nachhinein für uns als ein „Muss“ und richtig erwies: Die Big Bus Tour zu Beginn, der Besuch verschiedener Souks und des Dubai-Museums, mit dem Wassertaxi (abra) über den Creek, riesige Malls und unglaubliche Hotelanlagen (in denen manchmal ein 1001 Nacht-Gefühl aufkommt) ein Trip in die Wüste, sowie Baden im Arabischen Golf. Auch die von Fiana und Jürgen uns aufgenötigte Angsana Massage erwies sich als hoch erfreulich. Und dann gab’s am 31.3. auch noch ne Geburtstagsfete im 5 Sterne Hotel (wo denn sonst?) !!!
Dubai Eindrücke:
Welche Adjektive sind die passenden, wenn man auf sechsspurigen Straßen im Taxi mit einem vollbärtigen Inder oder Pakistani durch „Wolkenkratzer-Alleen“ rauscht? Oder unser Jürgen uns zum Drink im 64. Stock des Hotel „The Adress“ einlädt um einen Blick auf Dubai zu werfen?
Gigantisch – unglaublich – groß, größer, am größten, grenzenlos – faszinierend – alles scheint machbar – überwältigend – futuristisch – luxuriös und prächtig – unvergesslich.
Aber jede Medaille hat 2 Seiten; es ist auch: extrem – beängstigend – künstlich, nicht gewachsen – turbokapitalistisch.
Ist Ski fahren (inklusive Ski-Lifts) in der Mall of Emerates nun megageil oder pervers? Staunt man nur voller Ehrfurcht über den Burj Dubai (über 800 m hoch ) oder fällt einem unwillkürlich - ob Christ oder Nichtchrist – der Turmbau zu Babel ein?
Der Reiseführer schreibt, den 80 % expatriates (lt. Fiana: expats) stehen 20 % nationals oder locals gegenüber. Außerhalb der Souks und der Dhows (Holzschiffe) auf dem Creek hatten wir den Eindruck, dass es nur 1 – 2 % Einheimische gibt, vor allem in den Malls, 5 Sterne Hotels und Luxuskarossen. Am meisten sahen wir Inder und Pakistani vorwiegend für „niedere Arbeiten“, dann diverse Europäer als „golden slaves“. Viele Europäer planen wohl für 1 bis 5, maximal 10 Jahre in Dubai (persönlicher Eindruck, keine repräsentative Umfrage).
Wir sahen keine / hörten nix von:
Unglaublich, wie
Habt ganz, ganz herzigen Dank, ihr beiden. Wir haben uns bei euch im 24. Stock wie zu Hause gefühlt.
Wir fühlten uns wie Gulliver als er nach Lilliput kam.